Wie geht es weiter an den Hochschulen?

Diese Frage richtete Michael Ott als Moderator der Hochschulveranstaltung an die Soziologin, Frau Prof. Villa, an Franziska Traube, LAK-Sprecherin der Bayerischen Hochschulen sowie an mich, als stellvertretende Vorsitzende des Hochschulausschusses.

 

von li. nach re.: Franziska Traube, Isabell Zacharias, Prof. Dr. Paula-Irene Villa, Michael Ott

Dass Verbesserungsbedarf besteht, darin waren sich nicht nur Podiumsteilnehmer, sondern auch die Besucher der Veranstaltung einig.

Identifizierte Baustellen sind nach wie vor:  Bildungsungerechtigkeit , „Nebenwirkungen“ der Bologna-Reform, fehlende Frauenförderung an den Hochschulen, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft, die überwiegend befristeten Arbeitsverträge des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Höhe des BAFöGs und die Besetzung des Hochschulrates.

Auch nach Abschaffung der Studiengebühren existieren in der Hochschulpolitik also noch viele Aufgabenfelder, die ich aus tiefster Überzeugung, ob der Wichtigkeit der Themen, weiterhin mit Engagement und Energie vorwärts treiben werde.

Metropoltheater München

Bei meinem Besuch im Münchner Metropoltheater informierte ich mich über Fortschritte und Planungen des Ausbaus.

von li. nach re.: Jochen Schölch, Geschäftsführer des Metropoltheaters und Isabell Zacharias, MdL 

„Kunst geht nicht nach Geld, aber ohne Geld ist Kunst schaffen schwer.“

Wie treffend dieser Satz die nachteilige wirtschaftliche und soziale Situation freischaffender Künstler beschreibt, zeigte sich im „Maxvorstädter Roten Salon“ des Ortsvereins Maxvorstadt der Münchner SPD am 8. Mai 2013.
Moderiert von Dr. Oskar Holl diskutierten Kurt Petz, bildender Künstler, Franka Hellmannsberger, VG Wort und Isabell Zacharias, SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Landtagsausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag.

von li. nach re.: Kurt Petz, Franka Hellmannsberger, Isabell Zacharias und Dr. Oskar Holl


„Wie kommen freischaffende Künstler heute finanziell überhaupt über die Runden?“ Kurt Petz hat in einer Performance vor einigen Jahren schon bissig festgestellt, dass die eigentlichen Kunstmäzene die Künstler selbst sind. Ohne eine zusätzliche Absicherung, z.B. durch den Ehepartner, geht es in der Regel nicht.
Franka Hellmannsberger wies darauf hin, dass die Künstlersozialkasse (KSK) zwar die schlimmsten Notfälle verhindern könne, dass es aber Künstler und Künstlerinnen gibt, die sich sogar die KSK nicht leisten können. Ganz allgemein: Das Durchschnittsbruttoeinkommen freier Künstler liege bei 20.000 Euro pro Jahr.
Isabell Zacharias hob hervor, dass aus Sicht der SPD die Situation der freien Künstler in Bayern unbedingt verbessert werden müsse, z.B. durch eine Verstetigung der Förderprogramme. Außerdem müsse bereits an den Schulen viel mehr dafür getan werden, dass die Kinder künstlerische Betätigung als eine Bereicherung und nicht als Zwang erleben.
Nach einer kurzen, aber intensiven Diskussion mit dem Publikum schloss Oskar Holl die Veranstaltung mit dem Satz: „Aus der Sicht kunstinteressierter Menschen, aber auch der SPD, kann, ja muss man sagen:  Kunst ist kein Teil einer planwirtschaftlichen Grundversorgung, sondern viel mehr: eine Grundlage unserer Gesellschaft. Wenn wir die nicht hegen und pflegen, wird das Reden vom Kulturstaat schnell fragwürdig.‟

Planspiel Landtag

Warum sind Sie PolitikerIn geworden? Warum sind Sie gerade in ihrer Partei? Bitte beschreiben Sie Ihren Tagesablauf! Wie gehen Sie mit Kritik um? Wie mit einem Blackout? Wie würden Sie Schule verändern… viele, viele Fragen von interessierten Schülerinnen und Schülern an uns Landtagspolitiker. Hätten wir aus terminlichen Gründen dieses Interview, das ein Schülerteam sehr charmant moderierte, nicht nach einer Stunde beenden müssen, würden wir vielleicht noch immer vor Ort sein und den Jugendlichen Rede und Antwort stehen. Ein durchwegs erfreulicher Termin, zu dem ich sehr gerne an die Mittelschule nach Neufahrn gekommen bin.

von li. nach re.: Dr. Florian Herrmann, Isabell Zacharias und Manfred Pointner

Hochschule Ansbach

Mit meiner Landtagskollegin Christa Naaß besuchte ich die Hochschule Ansbach. Ich freue mich, dass eine Frau die Hochschule leitet: Frau Prof. Dr. Ute Ambrosius. "Mut machend" ist auch die Frauenförderung an der Hochschule. Während im Schnitt in Bayern 15 Prozent der Frauen eine Professorenstelle inne haben, sind es in Ansbach 22 Prozent.

von li. nach re.: Stadtrat Michael Gowin, Christa Naaß, MdL, Isabell Zacharias, MdL, Fr. Prof. Dr. Ute Ambrosius und Stadtrat Martin Porzner